Herzlich Willkommen auf mangobaum.com

Mangobaum

Die Züchtung eines Mangobaums braucht Geduld

 

 

Jemand, der einen Mangobaum züchten möchte, braucht vor allem Geduld, denn es dauert einige Jahre, bis er Früchte tragen wird. Man muss sich vorher darüber im Klaren sein, ob es sich lohnt, Zeit und Geld darin zu investieren. Doch wenn alle Ratschläge befolgt sind, wird die Geduld belohnt. Hier einige Tipps für eine erfolgreiche Aufzucht: Die Erde, in welche der Baum eingepflanzt wird, sollte durchlässig und sauer sein; auch Lehm ist für größere Bäume von Vorteil. Im Sommer braucht der Mangobaum einen sonnigen Standort, im Winter einen trockenen und hellen. Junge Mangos vermögen gut in einem geheizten Zimmer bei 15 bis 20 Grad zu überwintern, und wenn sie älter sind, können sie auch in den Töpfen in einem frostfreien Raum stehen.



Damit die Züchtung gelingt


Das Mango züchten ist nicht so schwer, wie man es sich vielleicht vorstellt. Die Pflanzen, welche durch Züchtung schon relativ robust geworden sind, lassen sich relativ gut in unseren Breitengraden halten. Das Zurückschneiden bringt nicht viel Arbeit mit sich und wird idealerweise nach der Ernte oder der Winterruhe erledigt. Mangobäume sollten nicht mit kalkhaltigem Wasser gegossen werden und Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. So kreiert man gute Bedingungen für ihr Wachstum. Von April bis September braucht der Baum einmal pro Woche Volldünger.

 


Vom Kern zum Baum


Das Mangobaum züchten beginnt mit einem gut abgewaschenen Kern der Frucht. Dieser soll in der Mitte gespalten werden, damit der Samen frei wird. Dieser darf jedoch nicht beschädigt werden, denn sonst entstehen keine Triebe. Der gespaltene Samenkern wird nun mitsamt dem Samen in einen Topf mit Aufzuchterde gesteckt. Es ist zu beachten, dass der Samenkern senkrecht und nur bis zur Hälfte in die Erde versenkt wird. Mit einer Folie bedeckt wird der Topf nun an einen schattigen Platz gestellt. Dann heißt es warten, denn erst nach circa drei Wochen sprießen die ersten Triebe. Die Temperatur am Aufzuchtsort beträgt idealerweise 20 bis 25 Grad, weshalb es sich lohnt, den Prozess im Mai oder Juni zu starten. So werden die natürlichen Temperaturen ausgenutzt. Sobald die Triebe erscheinen, sollte die Plastikfolie entfernt werden. Das bedeutet auch, dass die Pflanze an einen sonnigen Platz zu stellen ist, denn sie braucht nun mehr Licht. Dann heißt es einige Jahre warten, bis die ersten Blüten erscheinen und somit später die ersten Früchte entstehen.