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Mangobaum

Wenn der Mangobaum gefährdet ist

 

 

Obgleich er eine relativ robuste Pflanze ist, hat der Mangobaum Krankheiten, welche ihn ab und zu heimsuchen. Deshalb ist es wichtig, ihn jede Woche mindestens einmal genau zu untersuchen, damit Unregelmäßigkeiten wie entstehende Krankheiten frühzeitig erkannt und bekämpft werden können. Falls der Mangobaum trotz sorgfältiger Pflege schwarze oder welke Triebe hervorbringt, mag das ein Hinweis auf Spinnmilben sein. Falls sie nicht sofort bekämpft werden, ist die Gefahr groß, dass der Baum eingeht. Dieser Prozess geht schnell vonstatten; deshalb gilt es, beim Erkennen sofort einzugreifen. Auch starke Sonneneinstrahlung vermag beim Mangobaum Krankheiten auszulösen. Auf den Blättern bilden sich braune, scharf begrenzte Flächen, welche durch Verbrennungen der Blätter hervorgerufen werden.

 


Krankheiten des Mangobaumes


Anthraknose, oder Brennfleckenkrankheit, ist die häufigste Nacherntekrankheit des Mangobaumes. Sie wird durch einen Pilzbefall ausgelöst, welcher ab der Blüte erfolgt. Das Resultat sind schwarze Flecken auf der Fruchtschale. Im Innern wird das Fruchtfleisch weich und es beginnt ein Faulprozess. Das Austrocknen des Mangobaumes ist eine weitere Krankheit, die auftreten kann. Dabei müssen ausgetrocknete Äste mindestens 40 cm unterhalb abgeschnitten werden. Die Werkzeuge sollten desinfiziert werden und die abgeschnittenen Stellen mit Kupferpaste gegen Pilze behandelt werden. Um die Ernte nicht zu gefährden, ist es ratsam, sich professionell beraten zu lassen und die richtigen Behandlungsmethoden unverzüglich anzuwenden.

 


Ernst zu nehmende Schädlinge


Die Mangofruchtfliege und der Mangorüsselkäfer sind Ernst zu nehmende Schädlinge der Mango. Die Larve des 6 bis 9 cm langen Käfers lebt im Innern des Steins und lässt sich so nicht von Anfang an erkennen. Bei einem Befall dieser Schädlinge müssen die Früchte unbedingt vernichtet werden. Zusätzlich hilft auch eine Behandlung des Baumes durch Insektizid. Die Fruchtfliege legt ihre Eier unter der Schale ab, wo sich dann die Larven entwickeln.

 

Das Weibchen der Schildlaus namens Holocastes tuberculans liebt es, die Früchte und Blätter des Mangobaumes zu befallen. Sie frisst sich durch die Schale bis in das Fruchtfleisch. Dieser Schädling lässt sich durch eine parasitäre Wespe bekämpfen, welche ihre Eier in das Insekt legt. Die sich entwickelnden Larven fressen die Schildlaus auf. Des Weiteren gibt es noch die Wanze, welche sich vom Saft ernährt. Dazu schneidet sie kleine Stückchen der Schale weg und die Früchte fallen vorzeitig ab. Mittels Pheromonfallen oder einem biologisch abbaubaren Insektizid kann dieser Schädling bekämpft werden.